Jahresbericht Jubiläumsjahr 2003 

S letscht Johr isch es bsonders gsi,will mir gfiiret hei s Füfezwänzgischti, vo dere Gugge stadtbekannt, me het’s au gseh am letschte Fasnachtsgwand.
So hei mir denn au die GV 02 - nid ganz ordentlich - ir Schür mit Schpies und Trank abghalte feschtiglich! Scho bald drufab, am öufte Mai, si mir für d Cabarettäg ad Säck, hei d Oltner Prominänz versorgt mit Wy, Sekt, Bier und allerlei Gedeck.
Natürlich hei mir döt nid konzertiert, sösch häts d Cabarettischte beschtimmt us em Konzept us katapultiert. Drfüf si mir am 1. Juni musikalisch tätig gsi, hei zum Jawort vor Marianne und em Dani Schwegler bitreit, jedefalls es bitzeli.
Am Huurliguuger Sommernachtsfescht hei mir igheizt – was für ne Pracht, die hätte Eus wieder welle, i glaub, mir hei ne Idruck gmacht. Au im Summer si mir ganz fescht tätig gsi, hei Stückli brünzlet, Koschtüm erarbeitet, und dr Jubigönnerahlass vor Mio isch au scho gli!
Z erscht hei mir aber no dörfe verreise und bi däm Programm het gloub keine chönne meise!
Ir Oschtschwyz isch’s au schön, hei mer dörfe lehre dörfsch Di im Alk eifach nid verwehre. Und mit jedem Schluck Iswy, Hallauer und Appizöller – hei verreckt, wird au die Oschtschwyzer Hals-Chranket zum Dialekt. E glungni Fuer am Obe und s Bade am Sunntig hei mir nur chönne lobe. Gratulation, liebs OK Füfezwänzg, das heit Dir guet gmacht, und bis wieder, bim Jubi Drissg!
D Mio isch e Erfolg gsi, das darf me würkli säge,
und beschtätigt Iisatzwille und Kreativität, wo die Gugge duet präge! Zum Gönnerapéro es chlises Credo au im PR-Team,
wo trotz knappem Budget es Programm brocht het, wo nid Mainstream!
Au probet hei mir scho wieder ganz flissig und keine het chönne bliibe fuul und müssig.
Im Novämber si mir ziemlich aktiv gsi, mit Uftritt für Herregäger ir Schützi und Ildefonser ir Induschtrie.
Und scho isch’s Probeweekend uf Eus zue cho immer schnäller,
a besagtem Ort, im Ildefonser-Chäller.
Die Story mit em Balmbärg mani do nömm verzelle, jedefalls göi mer nömm’ zu Dene ignorante Gäldgier-Gselle! Krampfet heit dr, wie die Wilde, bim eint und andr hei sich Lippeblotere möge bilde.
D Quintessänz vo dere Gschicht: „Ü be regelmässig, den auf dem Zahnfleisch spielt sich nicht!“
Chlausehock, Hilari muesi i do nid lang verzelle, die uusfuerliche Bricht duet dr Stili ame schnäll und kompetänt uf www.aentebuesi.ch stelle.
Uf d Fasnacht hei mir alli gschpannt und studiert, ö p s Publikum Eusi neue Stück gutiert? Früener hei mir mit eifache Hits briliert,
jetz het dr Tambi so komisch-schwäri Note arrangiert. Was wot dr Heinz mit sinere Fasnachts-Sinfonie, das git jo e nur e Kakophonie!
Die Sorge hei mir a dr Fasnacht do de glich nid gha, und euse Sound effektvoll brocht a Frou und Ma, vorallem s Latärnefäscht sig do wieder speziell z erwähne, wo au dr müedescht Naar stockt bim gähne!
Und au wenn dr eint und ander no me Uuftritt hät welle leischte
- dänk i - isch s Programm lang und aschträngend gnue gsi vör die meischte.
Obwohl bösi Zunge z Oute behaupte, d Aente Büsi löse sich zum 25schte Mol uuf, so hei die Gröcht nur „partiell“ gnue Schnuuf!
Mit „partiell“ meini eis vo dene ominöse, gfürchtete Schplittergrüppli, macht aber nüd, es si jo nur d Bluemeschränzer, wo choche ihres eigne Süppli.
Die fühle sich musikalisch-intellektuell e chli missverschtange,
si wie jo nor am Bluemebier nippe und a de Schtützschtrömpf vo dr Wirtin umehange.
Apropos Grücht e chline Nachtrag, so als Tipp, vor dr eigene Tür chere, das isch hip! Und wär das nid verschtoot, dass es für gwüssi Kreativitäte nid alli mag liide, dä söll sich sälber mit Iisatz in Szene setze, anstatt umezpriide!
Grad in Zuekuenft bruuchts für’s Aente Büsi kreativi Lüüt, ond ou wenn die scho länger Verdiente sich is Züg legge, schadets nüüt.
S gäbt do no mänge, wo chli me chönnt biete, schtatt a andere go umezgniete!
Aber süscht isch es doch es ganz guets Vereinsjohr gsi, s schläckt kei Geiss wäg, mir si no immer voll drbi!
Es schöns Koschtüm, Airbrush, gueti Uuftritt, d Kasse schtimmt,
I freu mi ufs 2004, wenn dr Funke wieder schpringt!

GV 2003

Euer Tambi
Reto Spiegel