Jahresbericht 03/04
Ein bewegtes 2003 liegt hinter uns, gab es doch beim Aente
Büsi
einiges an Irrungen, Wirrungen, Misstritten und Austritten in der
Jahresmitte. Nichtdestotrotz, wie Phoenix aus der Asche erwuchs unser
Verein mithilfe einer starken, motivierten und kompakten Jung- und
Neumitgliedercrew wieder zu alter Stärke. Nicht nur das – nein – es
beginnt sich eine Entwicklung abzuzeichen, welche unseren Verein in
eine neue Ära ihrer Geschichte hieven wird.
Ich möchte über
die einzelnen Anlässe nicht allzu viel Worte verlieren, verfügen wir
doch seit der Fasnacht 04 über eine neu designte Website, auf der die
vielen prächtigen und schrägen Fotos viel mehr über die gute Stimmung
aussagen, als tausend Worte.
Vielen vielen Dank lieber Roland Stillhard.
Ein kurzer Abriss über unsere Aktivitäten:
Der
Geburtstag von Roli Stoos - unser einziger Sommerauftritt – wurde uns
herzlich verdankt mit Apéro, Fleisch vom Grill, Salaten und einem
schönen, warmen Frühsommerabend im Juni.
Nach der glutheissen Sommerpause ging’s dann aber Schlag auf Schlag.
Die
Oltner Aareplage wird uns sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.
Unter dem Patronat der Stadt Olten, mit der Leitung eines
übergeordneten Vorstands-OK und dem grossen Einsatz vieler Mitglieder
der Bohéme und Aente Büsi konnten wir während des letzten
Augustwochenendes einen sensationellen finanziellen Zustupf in unsere
Vereinskasse verbuchen. Wir erhielten seitens Stadt Olten, aber auch
seitens der Festorganisation DAS Fest viel Lob und Anerkennung für
unsere Arbeit. Uns selbst bewiesen wir – trotz den einen oder anderen
Krämpfchen in der Organisation – einen starken Willen, auch grosse
Dinge gut zu tun!
Nur einen Monat später waren die Aente Büsi
nicht minder engagiert daran, ihre traditionelle MIO in Olten
durchzuführen, ebenfalls mit finanziellem Erfolg.
Ein grossen Lob
meinerseits an diese Leute, welche unermüdlich im Hintergrund arbeiten
und diese Anlässe zu einem Erfolg werden liessen.
Speziell zu
erwähnen sei sicherlich die gloriose Idee von Aschi, einen
Kindermal-Wettbewerb zu veranstalten. Ihm und Jenny für diese super
PR-Aktion und das Sponsoring vielen Dank!
Ab jetzt ging es
endlich richtig musikalisch los. Die Arrangements geschrieben, die
Ventilnummern und Züge herausgeschrieben, die Noten verteilt begannen
wir mit unserer Probesaison zu „Masters of Rock“. So schnell und
effizient hatten wir noch nie ein Programm einstudiert wie dieses Jahr.
Nebst den eingängigen Rockriffs sicher auch ein Grund dafür, dass der
Herbstbott nach getaner Arbeit zu einer Riesenparty ausuferte, gäll
Susi?
Der Auftritt in Wolfwil war – wider Erwarten - eher
ein laues Lüftchen; veranstaltungsseitig, versteht sich, und deshalb
nicht weiter erwähnenswert!
Einen ersten musikalischen
Erfolg aber durften wir sicherlich an Tonis Geburtstagsparty erfahren.
Der Saal in Hägendorf erbebte förmlich unter der phonstarken Macht
unseres „Only You“ oder „Evita“. Da kamen selbst hartgesottenen
Alt-Aente Büsi wie Dino Rossi die Tränen vor Freude!
Weiter gings mit den traditionellen Anlässen: Chlausehock und Hilari.
Der
Hilari wurde zum sportlichen Hüttengaudi, als die Aente Büsi mit
verschiedensten Fortbewegungsmitteln versuchen mussten, ein Händerl vom
mobilen Grillstand zu ergattern. Peinliche und weniger peinliche
Impressionen zu diesem Anlässen findet ihr wie gesagt unter
www.aentebuesi.ch.
Die Zeit war nun endlich reif für die
Fasnacht! Und diese entpuppte sich schlussendlich als eine der besseren
in der Aente Büsi Geschichte. Wir spielten viel, sehr viel und an
einigen Anlässen unglaublich gut! Der Auftritt am Laternenfest wie
jedes Jahr ein Highlight, der im Stadttheater nach 2 Stunden Umzug
schlichtweg legendär! Ich bin überzeugt, die mobile Amaretto-Pumpe war
nicht unschuldig am Gelingen!!!
Viele tolle Kontakte und Erlebnisse durften wir verzeichnen – trotz
jagdlastigem und eher langatmigem Haaaaalaaaaaaali!
Auch
diese Fasnacht hat wieder gezeigt, dass die Aente Büsi bei anderen
Guggen in Olten unverändert guten Ruf und Ansehen haben. Dies sicher,
dank unserer unkomplizierten und sympathischen Art, wie wir allgemein
auf die Leute zugehen. Konsequent gute Leistungen, nicht zu hohe
Ambitionen und viel Raum für den Spassfaktor! Lasst uns das erhalten!
Übrigens waren noch nie so viele Aente Büsi an den beiden
Monsterkonzerten zugegen wie dieses Jahr, seltsam!
Hier noch ein
kleiner Einschub: das Kostüm hat mir persönlich dieses Jahr sehr gut
gefallen, passend zum Motto und mit toller Wirkung: ein Lob an beide
Seiten, trotz Debakel! Und speziell erwähnt seien natürlich die
unglaublich schrägen und schweisstreibenden Kopfbedeckungen, gäll Elvis!
Ich möchte Euch nun bitten aufzustehen!
Wir
halten nun eine kurze Schweigeminute für den Verlust der wohl
wichtigsten Clique in der Oltner Fasnachtsgeschichte überhaupt: die
„Bluemeschränzer“ gibt es nicht mehr!
Hoch leben die „Scharf mit alles Kebap-Schränzer“!
Als
letzter Anlass sei nun noch unser b“engeliger“ Auftritt bei den Fonsern
zu erwähnen. Ich denke, wir haben uns wieder mal selbst übertroffen,
oder nicht?
Ich schliesse nun meinen Bericht mit einem
innigen Dank an Euch alle! Es hat mir dieses Jahr wirklich ausnehmend
gut gefallen, Euer Tambi zu sein. Ich freue mich nun, sofern ihr mich
dann wählt, ein definitiv letztes Jahr im Vorstand zu verbringen und
mit Euch die Geschicke des Aente Büsi in neue Bahnen zu lenken!
GV 2004
Euer Tambi
Reto Spiege