Jahresbericht Aente Büsi Oute 2005/06
KLEIN ABER FEIN, hätte unser diesjähriges Motto sein sollen.Den Saisonauftritt feierten wir mit Chantal und Marc an deren Hochzeit. Auch für Nachwuchs wurde gesorgt. Marianne Schwegler hat im Juni Luana und Loris zur Welt gebracht zusätzlich zu den 3 anderen kleinen Rackern. Karin hätte sie wohl gewusst, dass ihr Nik Jonah erst am Fasnachts-Dienstag zur Welt kommt, hätte sie sicher noch einwenig Fasnacht gemacht. Gratulation an die Mami’s und Papi’s.
Die MIO ist im wahrsten Sinne des Wortes voll ins Wasser gefallen!
Geregnet hat es nur einmal, dafür 3 Tage am Stück. Dies hat natürlich auch den Besucheransturm an diesem Wochenende deutlich eingeschränkt.
Trotzdem, Dank an allen, die diesen Anlass jedes Jahr organisieren und managen.
Unser Probeweekend fand dieses Jahr wieder in Gensbrunnen statt. Thomas Julmi hat uns dann am Abend mit einem super Menù verwöhnt. Herzlichen Dank unserem Koch. Der Gastgeber dieser Lokalität ist wohl etwas eigen! Deshalb werden wir uns ganz sicher was neues suchen und bestimmt finden.
Zu den Proben, die wieder um 20.00 Uhr anfangen sollten, sah man immer etwa die gleichen Gesichter. KLEIN ABER FEIN war sicher auch hier unser Motto.
Der Samichlaus hat uns abgesagt, denn er hätte keine Zeit dieses Jahr. Er würde an anderen Orten dringender gebraucht. Deshalb mussten wir kurzum das Programm ändern und organisierten einen urchigen Schwyzerobe. Am Hilari wurde ganz unser Fasnachtsmotto „Piraten“ gelebt. Auch in diesem Jahr war dieser Abend ein besonders Highlight. Herzlichen Dank an alle, die sich jedes Jahr die Zeit und Mühe nehmen, diese Anlässe zu planen und gestalten.
Am Sörchle-Apéro machten wir auch gleich unsere Hauptprobe und spielten unser neues musikalisches Repertoire.
Nun sind wir bereit für die Fasnacht.
Am Naarenstopf war das Motto „klein“ zutreffend und die Stimmung, die war fein.
Am Kinderumzug waren dann doch ein paar Aente Büsi mit Kindern und ohne anzutreffen.
Aber jetzt geht’s richtig los. Donnerstagabend: erste Beiz Rest. Winkel. Wie jedes Jahr war der erste Auftritt nicht der allerbeste. Danach wollte man sogar die Liederauswahl abändern und die einstudierten Stücke, die ein halbes Jahr geübt wurden, über Bord schmeissen. Aber diese Meuterei war schnell gebrochen und wir wurden immer besser. Im Magazin durften wir dann speisen, aber es musste zackig vorangehen. Einen Kaffee oder einen Schnaps, dass lag nicht mehr drin! Also verliessen wir die Spelunke und zogen durch die dunkle Fasnachtsnacht, der eine länger der andere noch länger.
Auch in diesem Jahr spielten wir am Freitag am Laternenfest, aber als zweite, mal was neues.
Am Samstag schlichen wir uns mit etwas Lärm, halt wie echte Piraten, durch die Tiefgarage der Migros, wo wir auf den Stufen zur „Taverne“ alles gaben. Insiemeball, Fototermin und Gugge uf dr Gass vervollständigten das Samstagsprogramm. Einige zog es dann noch, an die grosse Naarenparty bis früh in den Morgen.
Umzugssontag, dass kann’s nicht sein: es schneit! Mit aller Kraft segelten wir unsere Seemeilen ab, bis wir am Zielhafen ankamen. Kompliment an das Organisationsteam der Kinderfasnacht: der Wagen war absolute Spitzenklasse.
Nicht vergessen, wollen wir auch nicht die Künstler, die uns über all die Tage verunstalten durften. Auch diesen herzlichen Dank.
Dienstagabend: wäre es Weihnachten gewesen, hätte sich jeder gefreut über die tolle weisse Pracht an Schnee. Aber nicht am Guggeobe! Zum Glück hatten wir unseren Auftritt anfangs und konnten uns danach aufwärmen gehen. Zum Monster trafen wir uns wieder um dabei zu sein! Danach stampften wir durch kniehohen Schnee in die Altstadt, wo wir für dieTor-Pfi Fackeln halten konnten und uns den Allerwertesten abfrieren. Jetzt’s geht’s los um noch den Rest des Abends zu geniessen, da und dort zu spielen und zu feiern.
Samstag FUKO-Abend, nicht allen ist es gelungen, sich durch die gewaltigen Schneemassen und Staus nach Olten durch zukämpfen. Die, die anwesend waren, hatten aber nicht alle ihre Masken, denn die waren bei anderen im Auto, die es nicht schafften. Roland Stillhart und Rebekka Failla wurden als verdienstvolle Fasnächtler geehrt.
Am Abschlusshock gabs dieses Jahr Kartoffelsalat und Wurst. Kalt war es halt im ZULU wie immer, aber trotzdem ein super Abend.
Nun genug gesagt, sollte ich etwas oder jemanden nicht erwähnt haben, tut mir dies leid, aber ab einem gewissen Alter vergisst man, etwa mal was. Aber eines muss ich noch loswerden: Liebe Aente Büsi, es war eine super, super kameradschaftliche, freundliche, humorvolle Fasnacht mit euch allen.
Denn wir wissen: Wir sind alles Geili Sieche.
Rebekka Failla